Begriffe

 

2er-Reihe/2er-Stange (2-Bar/2-Rod):

Die Stange mit den beiden Defensivspielern. Vom eigenen Tor aus gezählt die zweite Stange.

3er-Reihe (3-Bar/3-Rod):

Die Reihe mit den drei Angriffspielern. Vom gegnerischen Tor aus gezählt die dritte Reihe.

3er-Torwart-Reihe (3-Bar-Goalie-Rod):

Die ,,Torwart„-Reihe mit drei Spielern. Einige Tische (wie der Tornado) haben keine ,,Rampen„ in den Ecken links und rechts vom Tor, sondern stattdessen zwei zusätzliche Spieler links und rechts vom Torwart. Diese sind erforderlich, um Bälle zu spielen, die ansonsten in den Eckbereichen als ,,tote Bälle„ liegen bleiben würden. Vom Tor aus die erste Reihe. Siehe auch Rampen, toter Ball.

5er-Reihe (5-Bar/5-Rod/5-Man-Rod):

Die ,,mittlere„ Reihe mit den fünf Spielern; vom eigenen Tor aus die vierte Reihe.

5er-Reihen-Pass (5-Bar Pass):

Ein Pass von der 5er- auf die 3er-Reihe. Siehe Brush Pass, Stick Pass.

abgefälschter Schuß (Joe):

Ein Schuß, bei dem der Ball ins Tor geht, nachdem er von einem Spieler der gegnerischen (d. h. verteidigenden) Mannschaft abgeprallt ist.

abgequetschter Pass (Squibb Pass, Stubb Pass):

Normalerweise unerlaubt; nach den USTSA-Regeln (und seit 1999 auch nach den DSAB-Regeln) gilt jedoch folgende Ausnahme: Wenn man einen Brush Pass spielen will und der Ball versehentlich abgequetscht wird, dann ist der Pass erlaubt, sofern der eigentlich beabsichtigte Pass erlaubt war. Siehe auch Brush, Brush Pass, einklemmen, Curve.

abquetschen (to squeeze):

Wenn der Ball so fest eingeklemmt wird (meistens nach hinten), daß er beim Bewegen des Spielers plötzlich und oft mit starkem Spin herausspringt. Manche Spieler, die gerne den Ball nach hinten einklemmen, versuchen mit dieser Methode einen Schuß von der 2er-Reihe. Siehe auch Brush, Brush Pass, einklemmen, Curve.

Alien (Shot):

Ein Trickschuß, bei dem man den Ball auf einer eigentlich für die rechte Hand gedachten Reihe hat (2er- oder 3er-Reihe, beim Einzel eventuell auch die 5er-Reihe), ihn dann aber mit der linken Hand schießt. Meistens mit der 3er-Reihe ausgeführt. Der Wechsel der Hand kann allerdings nach den Regeln als Foul (wegen Ablenkung) ausgelegt werden. Siehe auch Crank (Shot).

AFA:

American Foosball Association. Eine von Mark Thompson ins Leben gerufene Organisation, die Tischfußball als olympische Disziplin durchsetzen will. Es gibt auch eine Webseite der AFA.

Amateur:

Siehe Rangliste.

Angriffsreihe (Offensive Bar/Offensive Line):

Die 3er-Reihe.

anheben (to lift):

1.

Den Tisch durch heftiges Ziehen der Stangen unerlaubterweise anheben;

2.

Die Spieler einer Reihe hochstellen, um einen Ball durchzulassen.

anschneiden (to angle):

Den Ball in einer nicht parallel zur Längsseite des Tisches verlaufenden Richtung spielen. Siehe auch Spray, Schrägschuß.

anwinkeln (to angle):

Die Spieler in einem Winkel neigen. Ein vorwärts-Winkel bedeutet ,,Zehen nach vorne (in Richtung gegnerisches Tor), Kopf nach hinten„, ein rückwärts-Winkel entsprechend ,,Zehen/Fuß des Spielers nach hinten, Kopf nach vorne„.

ASA:

America Subbuteo Association. Für weitere Informationen wende dich an: Michael Bodley; RR2 Box 999; Holland, MA 01521; or call (413) 245-3031.

ATSF:

American Table Soccer Federation. Eine von Johnny Lott organisierte Tour auf den Striker-Tischen. Man kann sie entweder über Johnny Lotts Voice Mailbox bei Dynamo erreichen ((817) 284-0114 ext 112) oder unter Dynamos allgemeiner gebührenfreier Nummer: (800) 527-6054.

Audio

Es gibt eine 41 Min. lange Lernkassette, die von Weltmeister Tom Spear besprochen wurde. Sie ist für $9.95 erhältlich bei: Foosball 2005, 243 Titan St.; Aurora, CO 80011. Siehe auch Inside Foos, Literatur und FAQ Files zu weiteren Lehrmaterialien.

aufs Tor (on-goal):

Ein Schuß, der — falls er nicht geblockt wird — ins Tor geht.

,,auto-catch„-Winkel:

Wenn man die 3er-Reihe (machmal auch die 5er) in einem bestimmten Winkel nach vorne stellt, um Pässe aus dem eigenen Torraum leichter fangen zu können; bzw. wenn man die Reihen nach hinten anwinkelt, um abgeblockte Schüsse des Gegners zu stoppen. Der richtige Winkel ist gerade etwas kleiner, als wenn man einen Ball einklemmen wollte; bei härteren Pässen kann er noch kleiner sein, bei gleichzeitig etwas lockererem Griff an der Stange. Es ist auch möglich, den Winkel erst im Moment des Ballkontaktes durch eine schnelle Handbewegung zu bilden (ausgehend von einem fast aufrecht stehenden Spieler).

,,auto-stuff„-Winkel:

Wenn man seine 3er- oder 5er-Reihe in einem solchen Winkel nach vorne stellt, daß Schüsse aus dem Defensivbereich des Gegners sofort wieder gefährlich in Richtung seines Tors zurückprallen.

Babyfoot:

Französischer Ausdruck für Tischfußball. Der Ausdruck wird auch im französischen Teil von Kanada benutzt. Gespielt wird oft auf den Rene Pierre Tischen. Siehe auch Demi und Rene Pierre.

Back-pin/Back-toe Shot:

Ein Schuß, bei dem man mit dem Ball in einer nach hinten eingeklemmten Position beginnt. Wird oft für Bandenschüsse verwendet, aber auch direkte Schüsse sind aus dieser Position möglich.

Bad-Boys Doubles:

Ein spezieller Doppel-Modus, bei dem die Partner einer Mannschaft genau dann die Position wechseln, wenn sie ein Tor erzielt haben.

Bait Defense (Köderverteidigung):

Eine Verteidigung, bei der man dem Angreifer absichtlich eine Lücke offen läßt. Im Idealfall sieht der Verteidiger das Timing des Angreifers so genau voraus, daß er die Lücke in dem Moment, wo der Angreifer seinen Schuß beginnt (oder sogar kurz davor) wieder schließt. Eine ,,Köder„ Verteidigung kann sowohl ,,moving„ (bewegt) als auch ,,set„ (stillstehend) sein. Wenn der Köder allzu offensichtlich als solcher zu erkennen ist, nennt man dies ,,fishing„. Siehe auch Moving Defense, stehende Verteidigung.

Ball:

Siehe Hardware zu Informationen über den Kauf von Bällen und anderem Zubehör.

Ball-Magnet:

Wenn ein Spieler sehr gut darin ist, freie Bälle zu fangen. Aber auch ein Tor kann ein ,,Ball-Magnet„ sein.

Bandenschuß (Bank Shot):

Ein Schuß, bei dem der Ball über eine der Banden gespielt wird.

BCTSA:

British Columbia Table Soccer Association. Die bedeutendste Tischfußball-Organisation in Kanada, mit einer eigenen Rangliste.

Bebefoot:

Der Französische Ausdruck für Tischfußball. Siehe Babyfoot.

Bevel:

Eine der Facetten der Griffe (bei Tischen, deren Griffe nicht rund sind, z. B. Tornado). Da bei Tornado-Tischen die Spieler in Bezug auf den Griff eine feste Position haben, kann man die Polygonalgriffe gut benutzen, um die Spieler ohne hinzuschauen in einen bestimmten Winkel zu stellen (um z. B. Pässe zu stoppen).

Bluetop:

Eine ,,Heim„-Version des ,,Tournament Soccer„-Tisches ($500). Auch manche Versionen des französichen Rene Pierre-Tisches nennt man ,,Bluetop„. Siehe auch Browntop, Rene Pierre.

Bonzini:

Ein sehr populärer Tisch für den französichen Spielstil (Babyfoot).

Bordfodbold:

Das dänische Wort für Kicker.

Box:

1.

Das Tor.

2.

Siehe Gehäuse.

Browntop:

Eine Turnierversion des TS (Tournament Soccer) Tisches; ein ,,$1.000.000„ Tisch. Siehe TS.

Brush:

1.

Den Ball mit einer ziehenden oder schiebenden Bewegung so streifen, daß er einen mehr oder weniger starken ,,Spin„ erhält und in einem Winkel wegrollt. Bei einem Paß legt man dazu den Ball meistens etwas hinter die Stange, gerade ein bißchen weiter vorn als die Position, wo man ihn hinten einklemmen würde. Dadurch wird der ,,Brush-Effekt„ am stärksten, jedoch kann es versehentlich zu einem (unerlaubten) abgequetschten Pass (,,Squibb Pass„) kommen. Siehe auch abgequetschter Pass, abquetschen.

2.

Ein ,,Brush Pass„. Siehe Brush Pass.

Brush-down:

Ein Pass in die Zug- (Pull) Richtung. Siehe auch Brush, Brush Pass.

Brush Pass:

Ein Pass von der 5er-Reihe, bei dem man eine ,,Brush„-Bewegung in eine der beiden Richtungen ausführt. Meistens wird dieser Pass mit dem ,,wandnächsten„ Spieler dicht an der vom Spieler aus gesehen näheren Bande gespielt. Beim Pass befindet sich der Ball etwas hinter der Stange (gerade ein bißchen weiter vorn als die Position, wo man ihn hinten einklemmen würde); dorthin wird er meist ausgehend von einer hinten eingeklemmten Position vom zweiten Mann auf der 5er-Reihe bewegt. Der Ball kann dann von der gleichen Position aus entweder als ,,Wall Pass„ oder als ,,Lane Pass„ gespielt werden, idealerweise genau von der Mitte des Bewegungsspielraums des wandnächsten Spielers aus. Durch die ,,Brush„-Bewegung bekommt der Ball einen Spin, der ihn schräg in eine der beiden Richtungen rollen läßt; im Falle des Wall Pass führt der Spin dazu, daß der Ball nicht von der Bande zurückprallt, sondern bis zur 3er-Reihe in gerader Richtung an der Bande entlangläuft. Ein leichter Druck auf den Ball ist hilfreich, um diesen Spin zu erreichen. Oft verwendet man für den linken Arm eine ,,Unterhand„-Haltung (mit der Handfläche nach oben und dem Ellbogen nach links zeigend), um genug Hebelwirkung für die Brush-Bewegung zu haben. Weitere beliebte Varianten sind ein ,,Lane Brush„ abseits der Wand und ein Pass vom zweiten Spieler auf der 5er-Reihe durch die ,,Lane„ zur Wand. Im Einzel kann man auch einen Brush Pass von der 2er- zur 5er-Reihe spielen. Siehe auch Brush, abquetschen, abgequetschter Pass, Stick Pass. Nähere Informationen zum Erlernen des Brush Pass finden sich bei den Tricks & Tipps.

Brush-up:

Ein Pass in die Schub- (Push) Richtung. Siehe auch Brush, Brush Pass.

BYP:

,,Bring Your Partner„. Der normale Spielmodus im Doppel, bei dem man seinen Partner mitbringt; im Gegensatz zum DYP.

Calcutta:

Organisierte Wetten, normalerweise auf gesetzte Teams bei ,,Open„ Turnieren. Funktioniert meist so, daß eine Art Versteigerung der Rechte, auf bestimmte Teams zu wetten, stattfindet. Das eingezahlte Geld aus Versteigerung und Wetteinsätzen wird dann prozentual unter den Gewinnern aufgeteilt.

CO2000:

Ein Tischmodell der Firma Tornado. Siehe auch Tornado, Tornado-Tische.

Coinop (Münztisch):

Ein Soccertisch mit Münzeinwurf. Siehe auch Tornado-Tische, Löwen-Tische.

Complete Guide to Foosball, The:

Ein inzwischen längst vergriffenes Buch über Tischfußball; basierend auf dem ,,Tournament Soccer„-Tisch (Johnny Lott, mit Kathy Brainard; Chicago, Ill: Contemporary Books, 1980, 176 p., ISBN 0809259990, pbk. 0809259982. Kathy Brainard bereitet zur Zeit einen Nachdruck vor; für nähere Informationen empfiehlt sich eine Suche in der Newsgroup RSTS nach dem Subject ,,Complete Book of Foosball„). Siehe Lott, Johnny.

Count System Offense:

Eine Offensivtechnik, die Johnny Lott in seinem Buch beschreibt. Anstatt zu versuchen, die Verteidigung zu ,,lesen„, entscheidet man sich im voraus für eine Lücke und eine Zahl. Dann achtet man gar nicht auf die Verteidigung, sondern zählt einfach bis zu der Zahl und schießt dann auf die Lücke, die man sich vorher überlegt hat. Dies kann eventuell den Prozentsatz der Treffer erhöhen, wenn man gegen eine Verteidigung spielt, von der man ansonsten durchschaut wird.

Crank (Shot):

Ein linkshändiger Schuß, bei dem der Spieler einen Überschlag vollführt — man rollt den Griff über Handgelenk und Arm einmal ab, indem man die Hand an der linken Seite des Griffs entlang nach unten drückt.

Cup:

Das bei manchen Tischen vor dem Einwurfloch montierte Teil in Form einer hohlen Viertelkugel.

Curve:

Ein Schuß oder Pass, bei dem der Ball aufgrund eines starken ,,Spins„ im Bogen läuft. Den Spin erzielt man am einfachsten, indem man den Ball kräftig nach hinten eingeklemmt und dann die Stange seitlich bewegt, wobei man den Druck aufrecht erhält. Ein solcher Pass wird meistens als Pass von der 2er- zur 3er-Reihe eingesetzt: Man klemmt den Ball auf der 2er-Reihe etwa 2 bis 4 Ballbreiten von der Wand entfernt ein, und spielt ihn dann als Curve Ball, indem man die Stange von der Wand wegbewegt. Der Ball läuft dann im Bogen in Richtung der Wand auf den dort wartenden Spieler der 3er-Reihe zu. Eine weiter Anwendung von Curve Balls sind Trickschüsse von der 3er-Reihe. Siehe auch abquetschen.

Cut-back:

Ein schräger Schuß, bei dem der Ball zunächst seitlich (nach links oder rechts) bewegt wird, um ihn dann in entgegengesetzter Richtung schräg aufs Tor zu schießen (z. B. man zieht den Ball nach links und schießt ihn dann schräg nach rechts). Dies führt oft dazu, daß die Verteidigung der seitlichen Bewegung folgt, vorbei am tatsächlichen ,,Einschlagpunkt„ des Balls. Kann mit Pull- Push- und verschiedenen Kick-Schüssen kombiniert werden. Auch einsetzbar für Pässe, insbesondere von der 2er- zur 3er-Reihe.

Cut-Throats:

Ein Spielmodus für drei Spieler. Man spielt zwei gegen einen, wobei immer das Zweierteam den Einwurf hat. Wenn der Einzelspieler ein Tor erzielt, bekommt er einen Punkt. Wenn das Zweierteam ein Tor schießt, bekommt es keinen Punkt; stattdessen rotieren die drei Spieler eine Position entgegen dem Uhrzeigersinn (d. h. der Einzelspieler ist jetzt der Doppelverteidiger, und der Doppelangreifer ist jetzt der Einzelspieler). Wer von den drei Spielern als erstes fünf Punkte hat, gewinnt. Eine Variante funktioniert so, daß bei einem durch den Doppelverteidiger erzielten Tor dieser direkt mit dem Einzelspieler wechselt (anstatt der Rotation). Das ist fairer, da der Torschütze belohnt wird; außerdem führt es zu mehr Abwechslung in den Positionen der Spieler.

Dark-Green Table:

Eine ältere Version des Tornado-Tisches, die man an der dunkelgrünen Farbe des Spielfeldes erkennt. Das Spielverhalten und die Griffigkeit dieses Tisches ist anders, da die Farbe mit einem anderen Verfahren auf das Spielfeld aufgebracht wurde.

Dead, Dead-Bar:

Siehe Dead-Man;

Dead-Ball:

Ein Übungsgerät, um die Stärke der Handgelenke zu trainieren: ein etwa handflächengroßer Ball aus weichem Material, den man in der Hand zusammenquetscht. Gut gegen Handgelenkprobleme, oder um während eines Turniers warm zu bleiben. Siehe auch Training für weitere Trainingshilfsmittel.

Dead-Man (Schuß um den Anschlag):

So nennt man einen Schuß von ultimativer Länge, am besten an einem Beispiel erklärt (wobei wir von der Perspektive des Angreifers bei der Benutzung von Begriffen wie push/pull und links/rechts ausgehen): Für einen Schuß in pull-Richtung, ziehe die 2er-Reihe des Verteidigers bis zum Anschlag in Richtung der aus deiner Sicht nahe gelegenen Bande. Der Schuß soll jetzt eine solche Länge haben, daß er rechts an dem (von dir aus gesehen) linken Spieler der 2er-Reihe vorbei ins Tor geht (d. h. der Ball geht zwischen den beiden Spielern der 2er-Reihe hindurch). In dieser Position ist die 2er-Reihe ,,tot„; der linke Spieler der 2er-Reihe kann sich nicht weiter bewegen, um den Schuß zu halten, denn die Stange ist bereits am Anschlag — daher der Name des Schusses. Ob dieser Schuß funktioniert, hängt von der Größe der Tore und dem Abstand der Verteidiger auf der 2er-Reihe (und damit ihrem Bewegungsspielraum) ab: auf dem alten Löwen-Soccer ging es z. B. nicht; hier war das Tor so klein, daß der Ball nicht am Anschlag vorbei paßte. Auf dem Modell ’97 ging es dann; und auf dem jetzt aktuellen ’99er-Modell wurde (nach zahlreichen Beschwerden von Spielern) extra der Abstand der Spieler auf der 2er-Reihe etwas verkleinert, wodurch der Schuß um den Anschlag wiederum nicht mehr möglich ist. Auf dem Tornado geht es jedenfalls, hier gilt die Regel: wenn die aufgemalte Torlinie sichtbar ist, ist der Dead-Man Schuß offen. Die meisten (alle?) Schüsse können als ,,Dead-Man„ Schüsse ausgeführt werden (z. B. Push/Pull, Push-/Pull-Kick, Snake, Tic-Tac, Pin-Shot, Kick-Shot von der 5er-Reihe).

Demi:

Eine in Frankreich gebräuchliche Konvention: Wenn ein Tor von der 5er-Reihe, einem der äußeren Spieler der 3er-Reihe oder als ,,Ei„ bzw. Zufallstreffer erzielt wurde, wird ein ,,halber„ Punkt markiert, indem man den Punktezähler bei beiden Teams halb weiterschiebt. Wer jetzt das nächste Tor schießt, bekommt zwei Punkte, indem er den ,,halben„ Zähler ganz herüberschiebt und zusätzlich einen weiteren für das gerade erzielte Tor. Dadurch sollen Zufallstreffer oder ,,unschöne„ Tore bestraft werden, indem möglicherweise der Gegner diese Punkte zugeschrieben bekommt. Falls nach einem ,,demi„ noch ein solches zweifelhaftes Tor erzielt wird, wird ein weiterer ,,halber„ Zähler (bei beiden Teams) zu dem bereits vorhandenen hinzugefügt; der nächste, der ein ,,richtiges„ Tor erzielt, bekommt dann drei Punkte.

Designated Event:

Ein Doppel-Turniermodus, bei dem Spieler oberhalb einer bestimmten Ranglistenposition als Handicap in der Verteidigung spielen müssen. So können die weniger erfahrenen Spieler in der Angriffsposition glänzen, und die erfahreneren verbessern ihr Defensivspiel (wenn auch widerwillig).

Deutschmeister:

Ein uraltes Tischmodell.

Dink (Shot):

Ein ziemlich langsamer Schuß (,,Kullerball„), meistens ins kurze Eck, wobei man das Timing so wählt, daß die Verteidigung die kurze Ecke aufmacht, weil sie mit einem harten und langen Schuß rechnet (z. B. einem langen Pull-Kick, oder jeder anderen Bewegung des Balls zum langen Pfosten).

Doppel (Doubles):

Das Spiel ,,Zwei gegen Zwei„. Es gibt verschiedene Varianten; siehe Hawaiian Doubles, Goalie Delight, Bad-Boys Doubles, Super Doubles, Cut-Throats (2 gegen 1).

Doppel-KO-System (Double-Elimination):

Ein Turnierformat, bei dem man zwei Spiele verlieren muß, bevor man ganz ausscheidet. Bei der ersten Niederlage in der ,,Gewinnerrunde„ kommt man in die ,,Verliererrunde„, wo man sich wieder bis oben vorarbeiten kann. Das Finale bestreiten die Gewinner der Gewinner- und der Verliererrunde. Siehe auch Double-Dip, Gewinnerrunde, Verliererrunde.

Double-Dip/Double-Dyp:

Wenn man die Verliererrunde eines Turniers, das nach dem ,,Doppel-KO-System„ gespielt wird, gewinnt, und anschließend auch den Gewinner der Gewinnerrunde glatt in 2 Sätzen schlägt. (!! Wobei jeder Satz z. B. auf drei Gewinnspiele gespielt wird. Hier in Deutschland weiß ich allerdings von keinem Turnier, bei dem tatsächlich mehrere Sätze gespielt werden — auch das Finale der Deutschen Meisterschaft besteht nur aus einem Satz (auf vier Gewinnspiele). Allerdings sagen die meisten Leute dazu ,,Sätze„, obwohl es eigentlich ,,Spiele„ heißen müßte…Punkt/Spiel/Satz/Match; wie beim Tennis…)

Double-Post (Doppelpfosten):

Ein Schuß, bei dem der Ball vom einen Innenpfosten gegen den anderen Innenpfosten und schließlich wieder aus dem Tor heraus springt.

Drive-Pin:

Ein Werkzeug, daß man auf Tornado-Tischen braucht, um die ,,Pins„, mit denen die Spieler an den Stangen befestigt sind, durch die Stangen zu treiben (die Spieler sind beim Tornado nicht angeschraubt, sondern werden von diesen speziellen Pins gehalten).

Dynamo:

Eine Firma, die Kickertische gleichen Namens herstellt; außerdem produzieren sie auch die ,,Striker„ Tische. Siehe auch Striker, ATSF. Dynamos Telefonnr. ist (800) 527-6054 (für Turnierinfos und Ersatzteile). Sie haben auch eine Webseite. Dynamo wurde kürzlich (1998) von Valley aufgekauft; die gleiche Muttergesellschaft, zu der auch Tornado gehört.

DYP:

,,Draw Your Partner„. Ein Doppel-Turniermodus, bei dem man seinen Doppelpartner zugelost bekommt.

Eckrampe (Corner/Corner-ramp):

Siehe Rampen.

einklemmen, eingeklemmt (pin):

Die Position, in der der Ball zwischen Spielfeld und Fuß des Spielers eingeklemmt ist. Dies geht offensichtlich nur, wenn der Spieler entweder nach vorne oder nach hinten geneigt ist; entsprechend spricht man von ,,vorne eingeklemmt„ (Front Pin) und ,,hinten eingeklemmt„ (Back Pin). Manchmal verwendet man den Ausdruck auch im Kontext eines zwischen Spieler und Bande eingeklemmten Balls. Ein seltener gebrauchter Ausdruck für Pin ist ,,Pinch„. Einen ,,Walking Pin„ nennt man es, wenn der Ball stückchenweise horizontal bewegt und jedesmal sofort wieder eingeklemmt wird.

einklemmen, hinten (back-pin):

Wenn man den Ball hinter bzw. links vom Spieler unter dessen Fuß einklemmt, d. h. der Fuß des Spielers zeigt dabei in Richtung eigene Verteidigung, der Kopf in Richtung gegnerisches Tor. Siehe auch einklemmen.

einklemmen, vorne (front-pin):

Den Ball ,,vor„ dem Spieler einklemmen, d. h. so, daß er in Blickrichtung des Spielers vor der Stange liegt (der Kopf des Spielers zeigt nach hinten/links, die Füße nach vorne/rechts). Siehe auch einklemmen.

Einwurf (Drop):

Na was wohl. Siehe auch Foos.

Einzel (Singles):

Ein Spiel, Match oder eine Turnierdisziplin, bei dem einer gegen einen spielt.

Ersatzteile (Parts):

Siehe Hardware zu Informationen über Ersatzteile etc.

ETU:

European Table Soccer Union.

European Pin:

Siehe Pin (Shot).

Expert:

Siehe Rangliste.

Fake:

Täuschung, d. h. ein angetäuschter Schuß oder Pass.

Fan:

Ein ,,Open-Hand„ Schuß. Siehe Open-Hand.

Far-Bank:

Ein Bandenschuß, der von einem Spieler in der Nähe der einen Bande ausgeführt wird, aber nicht gegen diese, sondern gegen die gegenüberliegende, weiter entfernte Bande gespielt wird.

Fermo:

Siehe Primo.

Fingergriff (Finger Grip):

Eine Art, den Griff zu fassen, bei der die Handfläche den Griff nicht berührt — nur die Finger und der Daumen halten den Griff. Nicht zu verwechseln mit dem ,,Palm-roll„- oder ,,Open-Hand„-Griff. Auch bekannt unter dem Namen ,,Golf Grip„. Wird in Johnny Lott’s Buch beschrieben.

Fingerbreite (Finger Width):

Ein Ausdruck, mit dem man die ,,Länge„ eines Schusses wie z. B. Snake oder Pull Shot beschreibt: Angenommen man stellt z. B. für einen Schuß in pull-Richtung die 2er-Reihe des Verteidigers so, daß zwischen dem Gummipuffer des vom Angreifer aus gesehen rechten Spielers und der rechten Bande gerade eine Fingerbreite Platz ist (bzw. 2 FB, 3 FB, …). Der Schuß soll außen an dem vom Angreifer aus gesehen linken Spieler der 2er-Reihe vorbei ins Tor gehen, und muß dazu eine bestimmte Länge haben. Je weniger Fingerbreiten zwischen Gummipuffer und Bande Platz bleiben, desto länger muß der Schuß sein; bei 0 FB hat man den ,,Dead-Man„ Schuß (siehe Dead-Man).

fischen (to fish):

Siehe Bait Defense.

FISTF:

The Federation of International Sports Table Football. Eine in Europa ansässige Organisation für Subbuteo. Zum Thema Subbuteo s. FAQ7.

foos, to:

1.

Den Ball einwerfen, d. h. einen regulären Einwurf ausführen. Kommt von dem deutschen Wort ,,Fuß„ (wer hätte das gedacht).

2.

Anderer Ausdruck für einen ,,stuffed„ Schuß. Siehe stuff.

Foosball:

Der in USA gebräuchliche Ausdruck für Tischfußball (dort ist das Wort noch nicht mit einer anderen Bedeutung belegt, da Fußball auf englisch bekanntlich ,,Soccer„ heißt). Bei uns kam dann irgendjemand auf die geniale Idee, die Begriffsverwirrung zu komplettieren, indem für professionelles Tischfußball der Begriff ,,Soccer„ eingebürgert wurde, bei dem natürlich jeder Englisch sprechende Mensch an das Spiel auf dem grünen Rasen denkt. Warum konnten wir nicht einfach bei ,,Kicker„ bleiben, wenn schon ,,Tischfußball„ anscheinend nicht modern genug klingt? Copyrightgründe?

Foosball Widow (Soccer Witwe):

1.

Eine Frau/Freundin, die alleine zu Hause zurückbleibt, während ihr Mann/Freund Soccern geht.

2.

Eine Frau/Freundin, die noch nicht oft genug Soccer gespielt hat, um selber süchtig zu werden.

Footsball:

Ein Ausdruck für Babyfoot; auch ,,Bebefoot„. Siehe Babyfoot.

Forward Shootout:

Ein Spielmodus für zwei Spieler, bei dem die Gegner abwechselnd einen Schuß von der 3er-Reihe ausführen (wie bei einem technischen Foul). Auch abgekürzt als FS oder FSO. Siehe die gesonderte FAQ ,,USTSA-rules-of-play„.

Front-Bank:

Ein Bandenschuß von der 3er-Reihe. Von den äußeren Spielern kann man ihn im Winkel gegen die Bande schießen; vom mittleren Spieler gibt es zwei Möglichkeiten: entweder nach einem Pass von einem der äußeren Spieler, indem man die Stange seitlich bewegt, so daß der mittlere Spieler den Ball von der Seite trifft; oder von einer hinten eingeklemmten Position aus mit einem sogenannten ,,Back-Pin Chip„.

Front-Pin (Shot):

Jeder Schuß, der aus der vorne eingeklemmten Position beginnt.

Front-Toe:

Siehe einklemmen, vorne.

Front-Toe (Shot):

1.

Siehe Snake Shot;

2.

Siehe Front-Pin (Shot).

FS/FSO:

Abkürzung für Forward Shootout.

Fuß (Foot):

1.

Das untere Ende einer Spielfigur.

2.

Eines der höhenverstellbaren Endstücke der Beine des Soccertisches.

Futbolines:

Spanisch für ,,Tischfußball„… auch ,,El Futbolín„.

Gehäuse (Cabinet):

Der ,,Rohbau„ des Soccertisches; d. h. ohne Stangen, Lager, Spielfläche etc.

gerader Schuß (Straight Shot):

Ein Schuß, der ausgehend von einem ruhenden Ball in gerader Linie (parallel zur Längsachse des Tisches) ins Tor geht. Siehe auch Schrägschuß.

Gewinnerrunde (Winner’s Bracket):

Bei einem Turnier, das im sogenannten ,,Doppel-KO-System„ gespielt wird, nennt man so den Teil des Turnierplans, in dem alle die Teams gegeneinander spielen, die noch kein Match verloren haben. Sobald man ein Spiel verliert, kommt man in die Verliererrunde (siehe dort). Das Finale bestreiten der Gewinner der Gewinnerrunde und der Gewinner der Verliererrunde. (Bei den DSAB-Turnieren muß dann normalerweise im Endspiel der Gewinner der Verliererrunde ein Spiel mehr gewinnen, um den Turniersieg zu erringen; d. h. im Masters Einzel muß z. B. der Gewinner der Gewinnerrunde 3, der Gewinner der Verliererrunde jedoch 4 Spiele gewinnen.)

Glass-Top:

Ein Tisch, bei dem das Spielfeld mit einer Glasscheibe bedeckt ist (z. B. der alte Original ,,Kicker„ Tisch). In England findet man solche Tische häufig.

Goalie Crank:

Ein Crank Shot mit dem Torwart (bzw. einem anderen Spieler der Torwartreihe, falls es dort andere Spieler gibt). Siehe auch Crank (Shot).

Goalie Delight:

Eine Spielvariante, bei der jedesmal, wenn der Torwart (Defensivspieler) ein Tor erzielt, er zur Belohnung den nächsten Ball in seine Defensivzone bekommt (anstatt eines normalen Einwurfs). Der erste Ball eines Spiels wird aber als normaler Einwurf ausgeführt, auch wenn im Spiel davor der letzte Punkt vom Torwart erzielt wurde.

Goalie Flex:

Ein Gerät, das die gegnerischen Verteidigungsreihen in einer Position fixiert, während du Pässe oder Schüsse trainierst. Spart viel Zeit! Mehr Informationen bei Spirit Mollice unter (619) 230-9 386. Siehe

Goalie War (Krieg der Torwarte):

(GW) Eine Spielvariante, bei die 5er- und 3er-Reihen hochgestellt werden, und beide Spieler nur mit Torwart- und 2er-Reihe spielen. Mehr Infos dazu gibts bei den ‚Tischfussball Tricks‘.

Grauzone (Gray-Zone):

Teile des Tisches, wo der Ball von keinem Spieler erreicht werden kann, falls er dort liegenbleibt (,,toter„ Ball).

Griff (Grip):

1.

Die Haltung der Hand beim Umfassen des Stangengriffs. Siehe auch Bevel.

2.

Das Teil am Ende der Stangen, das man in die Hand nimmt…

Grooves:

Das Reliefmuster auf den Füßen der Spieler (beim Tornado), das die Griffigkeit beim Führen des Balls erhöht.

Gummi (Rubber):

Ein Hilfsmittel, meistens in Form eines Stücks Gummischlauch oder ,,Pseudo-Kondoms„, das man über den Stangengriff stülpt, um dessen Griffigkeit zu verbessern. Besonders hilfreich für den Snake Shot, aber auch für Schüsse mit der ,,Open Hand„-Technik. Siehe Griff.

GW:

Abkürzung für Goalie War.

Hack (holzen):

Den Ball sofort schießen, wenn er in Reichweite kommt (ohne ihn erst zu stoppen oder zurechtzulegen). Auch abwertend für die meisten Schüsse von der 5er-Reihe.

Hammer:

Der Pull Shot. Siehe Pull Shot

Handicap:

Um die Chancen bei zwei ungleich starken Teams auszugleichen, kann man z. B. so vorgehen, daß das schwächere Team entsprechend dem Ranglistenunterschied ein oder mehrere Tore Vorsprung erhält, oder mehr erste Einwürfe.

Hawaiian Doubles:

Ein Spielmodus, bei dem ein Team, falls es einen Satz zu Null gewinnt, automatisch das ganze Match gewonnen hat.

Heber (Aerial Shot):

Ein Schuß aus der Defensive, bei dem man den Ball erst auf einem fast waagerecht stehenden Spieler fängt, um ihn dann über die Stangen des Gegners in Richtung gegnerisches Tor zu katapultieren. Es gibt je nach Tisch verschiedene Methoden, den Ball auf den Spieler zu bringen, und verschiedene Positionen, an denen man den Ball auf dem Spieler balancieren kann. Auch ,,Rainbow Shot„ oder ,,Goalie Field Goal„ genannt.

Heimbedarfs-Tisch (Home-Model Table):

Ein Tisch ohne Münzeinwurf.

HM2000:

Ein Tischmodell der Firma Tornado.

Hockeyschuß (Hockey Shot):

Ein Schuß, bei dem der Ball über einen Abpraller von einem Spieler der gleichen Mannschaft, die den Schuß ausgeführt hatte, ins Tor geht.

horizontal:

In Querrichtung des Tisches.

Hover Snake (Shot):

Eine Version des Snake Shot, bei der der mittlere Spieler über dem ruhenden Ball schwebt und ihn ab und zu ,,anklopft„ bzw. einklemmt. Der Schuß wird unmittelbar nach einem dieser ,,Klopfer„ ausgeführt. Siehe Snake Shot

Hurricane:

In der Zeit vor dem TS (Tournament Soccer) Tisch war dies der allgemein benutzte Turniertisch (in USA).

Inside Foos:

Eine Spielerorganisation in Kalifornien. Sie geben einen Newsletter heraus und drehen Videos von wichtigen Turnieren (mit sehr guten Kommentaren von Profispielern). Für Informationen über Newsletter und Videos, wende dich an: Inside Foos, 7030 1/2 La Tijera Blvd.; Los Angeles, CA 90045; (310) 670-2408. Bei Bestellungen frage nach dem ,,Internet special„ discount.

Jacke (Jacket):

Die Sponsoren stiften oft als Bonusgewinn für den Turniersieger eine entsprechend verzierte Jacke.

Jet:

Anderer Ausdruck für den Snake Shot.

Käse (Cheese):

Ein halbfestes bis festes Nahrungsmittel, das aus fermentierter Milch hergestellt wird.

Kentucky (Shot):

Siehe Texas-T (Shot).

kibitzen:

Wenn Zuschauer den Spielern Tips geben. Bei Turnieren verboten.

Kick:

Ein seitlicher Pass, d. h. zu einem Spieler auf der gleichen Stange (meistens der nächstgelegene Spieler); mit dem Zweck den Ball sofort anschließend zu schießen oder nach vorne zu passen. Ein Kick Schuß, bei dem der Ball anfangs nicht direkt neben dem passenden Spieler liegt, kann sehr schnell sein — daher ist dieser Schuß recht beliebt in Form des sogenannten ,,Tic-Tac„ Schusses, aber auch in Kombination mit einem Pin Shot oder jedem anderen Schuß, um den Ball schnell zur anderen Seite zu legen und einzuschießen.

Kicker:

In Deutschland gebräuchlicher Ausdruck für Tischfußball; benannt nach dem einstmals sehr verbreiteten Tisch eines Genfer Herstellers. Dieser Tisch hat übrigens auch heute noch seine Fans (der ,,Original Kicker„). Siehe auch DSAB, Löwensport und Mirco.

klemmen (to pin):

Siehe einklemmen.

Kneipenspieler (Bar Player):

Jemand, der zwar gut von der 3er-Reihe schießen kann, aber nicht besonders gut von der 5er- zur 3er-Reihe passen. Mit anderen Worten: ein guter nicht-Turnierspieler.

kurz (short):

Der nahe (kurze) Pfosten bzw. die kurze Ecke. Siehe Pfosten.

kurzer/naher Pfosten (Short/Near Post):

Siehe Pfosten.

Lager (Bearing):

Die Lager, die in den Seitenwänden des Tisches befestigt sind und in denen die Stangen laufen.

Lane/Line:

Die weiße Linie auf dem Spielfeld um den Torraum herum. Wenn die Linie am z. B. rechten Pfosten sichtbar ist, dann ist der ,,Dead-Bar Shot„ offen (auf dem Tornado).

Lane Pass:

Ein Pass von der 5er- zur 3er-Reihe, bei dem der Ball etwas von der Wand entfernt zwischen dem ersten und zweiten Spieler der gegnerischen 5er-Reihe hindurchgespielt wird. Oft leicht schräg und idealerweise so gespielt, daß der Gegner den Ball mit dem zweiten Spieler der 5er-Reihe gerade nicht mehr erreichen kann, auch wenn er seine 5er-Reihe bis zum Anschlag an die Wand bewegt. Siehe auch 5er-Reihen-Pass.

langer/weiter Pfosten (Long/Far Post):

Siehe Pfosten.

Lemming:

Ein Ball, der langsam aber sicher ins Tor kullert, trotz aller Anstrengungen des Verteidigers.

Limited Event:

Eine Turnierdisziplin, bei der die zusammengerechneten Ranglistenpunkte eines Teams ein bestimmtes Limit nicht überschreiten dürfen; z. B. ,,Limited 3500„ bedeutet, daß nur Teams teilnehmen dürfen, deren Ranglistenpunkte zusammengerechnet nicht mehr als 3500 ergeben.

Löwensport:

Die Firma bzw. der Tisch, der früher bei den meisten größeren Turnieren in Deutschland eingesetzt wird.

Long Shot:

Ein Spielfilm zum Thema Soccer. Johnny Lott war bei den Dreharbeiten das ,,Shot Double„ für den Rainbow Shot. Beachte, daß es mehrere nicht-Soccer Spielfilme mit dem gleichen Titel gibt. Siehe Lott, Johnny.

Lott, Johnny:

Ehemaliger Tischfußball-Weltmeister, der jetzt als Promoter für die ATSF-Striker Tour arbeitet. Angeblich der Todfeind von C.E. McCloud. Hat als ,,Shot Double„ die Trickschüsse für den Spielfilm ,,Long Shot„ ausgeführt. Johnny Lott ist außerdem der Autor des wahrscheinlich einzigen Buchs zum Thema Soccer, ,,The Complete Guide to Foosball„. Für Informationen zu ATSF Turnieren s. auch ATSF, Striker.

Mann/Männer:

Die Spielfiguren auf den Stangen.

mauern (to brick):

Wenn man in der Verteidigung ,,wie eine Wand„ (anstatt wie ein Sieb) steht und alle Schüsse des Gegners hält.

McCloud, C.E.:

Gründer und langjähriger Präsident von Tornado Table Soccer. Seit Tornado zu Valley gehört, ist McCloud nicht mehr involviert.

Meatball:

Spielball beim Stand von 4 zu 4; auch ,,sweat ball„.

Mittelreihe (Mid Line):

Die 5er-Reihe.

Mirco:

Ein Kickertisch, den manche TS Spieler wirklich gut finden. 2-point ball control (!!Was auch immer das bedeuten soll) und solide Seitenwände für konsistente Bandenschüsse zählen zu den Stärken des Mirco.

Money-added:

Ein Turnier, bei dem die Preisgelder nicht nur aus den Startgeldern finanziert werden, sondern zusätzlich Geld (von einem Sponsor) in den ,,Gewinntopf„ eingezahlt wird.

Monkey (Shot):

Anderer Ausdruck für den Snake Shot, benannt nach der seltsamen Haltung der Hand vor dem Schuß. Siehe Snake Shot.

Mongoose:

Slangausdruck für jede effektive Verteidigung gegen den Snake Shot. Beruht oft auf einer guten Deckung des ,,dead-Bar„ Schusses durch unvorhersehbares Wechseln der Spieler auf der 2er-Reihe.

Moving Defense (Bewegte Verteidigung):

Ein Technik der Verteidigung, bei der man die Defensivspieler ständig in Bewegung hält, um (hoffentlich) keine vorhersehbaren Lücken offen zu lassen. Auch ,,Zufalls-„Verteidigung genannt, obwohl dies eigentlich nicht richtig ist: eine gute Moving Defense besteht ganz und gar nicht im zufälligem Bewegen der Stangen. Siehe auch Race Defense, Bait Defense, Stehende Verteidigung.

NEFA:

New England Foosball Association. Siehe ,,Call Sharky’s Billiards; Nashua, NH; (603) 882-7726„. Diese Vereinigung gibt den Newsletter ,,The NEFA Fun Fax„ heraus.

Niemandsland (No-man’s Land):

Wenn der Verteidiger 2/3 des Tors offenläßt, indem er den Torwart direkt hinter einen der beiden Verteidiger stellt.

OFAP:

Oklahoma Foos Awareness Program, der Newsletter von Tornado, Oklahoma — 3315 N. Service Rd.; Moore, OK 73160; (405) 799-9797.

Open Event:

Eine Turnierdisziplin, bei der jeder teilnehmen kann, von Neuling bis zum Profi.

Open-Hand:

Eine Schußtechnik. Dabei öffnet man etwas die Hand und rollt den Griff zunächst ein wenig im Uhrzeigersinn, indem man die Hand nach unten bewegt; dadurch vollführt der Spieler eine Ausholbewegung, d. h. er wird aus der senkrechten Position etwas nach hinten gekippt. Dann ,,reißt„ man die Hand nach oben und läßt den Griff dabei an der immer noch leicht geöffneten Handfläche abrollen, woraus ein sehr harter Schuß resultiert. Schließlich ,,fängt„ man den Griff mit der sich wieder schließenden Hand auf. Die ganze Sequenz dauert nur einen Sekundenbruchteil. Sehr beliebt für Bandenschüsse, Pull-Kicks, und manchmal für Push- und Pull Shots. Meistens verwendet man Gummis oder andere Hilfsmittel an den Griffen (s. Gummi), um diese Schüsse gut ausführen zu können. Siehe Fan, Roll Shot, Palm Roll. Hier in Deutschland verwenden die meisten Spieler im Offensivspiel diese Technik; Schüsse aus dem Handgelenk sieht man meist nur aus der Defensivzone heraus.

outward (nach außen):

In Push-Richtung. Siehe Push.

Palm-Roll:

Siehe Open Hand.

Peppard, Lee:

Der Entwickler des ,,Tournament Soccer„-Tisches und Promoter der damaligen Tour (in den 70’ern). Johnny Lott nennt in seinem Buch Peppard den ,,Gründungsvater des professionellen Tischfußball„.

Pfosten (Post):

1.

Die linken und rechten Innenkanten der Toröffnung.

2.

Ein Schuß, der den Pfosten trifft, aber nicht ins Tor geht (d. h. er trifft wirklich die Innenkante der Toröffnung, nicht nur die Wand neben dem Tor);

3.

Der äußerste Winkel des Tors; dies kann sowohl das Ziel eines Schusses bezeichnen, als auch eine Position, die von der Verteidigung abgedeckt wird. Oft sagt man ,,kurzer Pfosten„ (Near/Short Post) oder ,,langer Pfosten„ (Long/Far Post) bzw. kurze/lange Ecke. ,,Kurz„ ist die Seite des Tors, die näher zu der ursprünglichen Position des Balls ist, ,,lang„ entsprechend die entgegengesetzte Seite (d. h. der Schuß muß ,,lang„ sein, um diese Ecke zu treffen. Siehe aufs Tor.

Pin:

Der Stift, mit dem beim Tornado die Spieler an den Stangen befestigt sind (anstatt der bei anderen Tischen üblichen Schrauben und Muttern). Der Vorteil ist, daß bei dieser Art der Befestigung kein Spiel entsteht, wohingegen Schrauben dazu neigen, sich im Laufe der Zeit zu lockern.

Pin (Shot):

Ein Schuß, der aus der eingeklemmten Position begonnen wird. Normalerweise handelt es sich um den sogenannten ,,European (Front) Pin Shot„, benannt nach seiner Erfinderin, Europa Schumpeldinck… Siehe auch Front Pin (Shot), Back Pin (Shot), Toe Shot.

Pinch (klemmen):

Siehe einklemmen.

Pit:

Bei Turnieren ein spezieller Bereich für wichtige Matches, normalerweise mit Zuschauertribünen ausgestattet. Während dort keine Spiele stattfinden, ist er meist zum Üben für die Profispieler reserviert.

Primo:

Ein europäischer (insbesondere italienischer) Begriff für eine Spielweise, bei der es erlaubt ist, den Ball zu stoppen, einzuklemmen und auf der gleichen Stange hin und her zu bewegen (d. h. der ,,normale„ Stil); auch unter dem Namen ,,Fermo„ bekannt. Im Gegensatz dazu gibt es den Vola Stil. Vor einem Spiel einigen sich die Spieler, ob ,,Primo„ oder ,,Vola„ gespielt wird.

Pro-Recoil:

Die Bewegung der Stange entgegengesetzt der Schußrichtung am Ende des Schusses, wie man sie oft auf Turnieren bei guten Spielern sieht. Diese peitschenartige Rückschlagbewegung trägt dazu bei, daß der Schuß gerade aufs Tor und nicht im Winkel nach außen geht. Bei einem Schuß in push-Richtung zieht man z. B. im letzten Moment der Ausführung des Schusses die Stange wieder zu sich heran, um zu verhindern, daß der Schuß schräg wird und nur den Pfosten trifft. Unabdingbar für die meisten ,,Dead-Man„ Schüsse. Im Extremfall kann der Ball durch diese Bewegung sogar wieder etwas schräg in die ,,Rückrichtung„ gehen. Siehe Dead-Man, Cut-Back.

Promoter:

Jemand er offizielle oder halb offizielle Turniere organisiert, sich für mehr Spielstätten einsetzt oder sonst den Soccersport fördert. Die Tischhersteller verfügen meist über eine Liste lokaler Promoter, bei denen man sich über Spielstätten, Turniere und andere Veranstaltungen informieren kann. Die meisten Promoter sind gleichzeitig Tischaufsteller und verkaufen möglicherweise auch Hardware.

Pronto:

Ein Möbelpflegespray, das man hierzulande gerne als Schmiermittel für die Stangen verwendet (,,Pronto Classic„). Siehe auch Silikon.

Puffer (Bumper):

Die Gummipuffer, die auf der Stange zwischen der Bande und den äußeren Spielern sitzen. Sie dienen dazu, Beschädigungen von Tisch und Spielern durch hartes Anschlagen der Stangen zu verhindern. Außerdem kann man aufgeschnittene Gummipuffer als Trainingshilfe verwenden: schneide ihn auf die gewünschte Dicke zu (z. B. halbe Fingerbreite), dann auf einer Seite quer durch, so daß man ihn bequem auf die Stange setzen kann — und schon hast du einen perfekten Abstandhalter, um für Schüsse oder Pässe die gegnerischen Defensivreihen richtig zu positionieren. Siehe Training für andere Trainings-Hilfsmittel.

Pull (ziehen, Zug):

1.

Die Stange zu sich hin ziehen;

2.

Die Bewegung in horizontaler Richtung auf den Spieler zu, durch die der Ball in Bewegung gesetzt wird. Auch ,,down„ wie in Brush-down.

Pull (Shot):

Ein Schuß von der 3er-Reihe, der mit dem mittleren Spieler ausgeführt wird. Der Ball liegt anfangs rechts neben dem Spieler; dann zieht man ihn seitwärts sehr schnell auf sich zu und schießt ihn dann ins Tor. Der Startpunkt liegt normalerweise so, daß die Stange am Anschlag in ,,push„ Richtung steht. Siehe auch Roll Fakeund FAQ6 ,,Snake and Pull Shots„ für eine ausführliche Anleitung zum Erlernen dieses Schusses.

Pull-Kick:

Die spiegelbildlich entgegengesetzte Version des Push-Kick. Wird oft mit der sogenannten ,,Open-Hand„ Technik geschossen. Siehe Push-Kick, Open-Hand.

Punkt (Dot):

Die weißen Markierungspunkte auf dem Spielfeld entlang der 3er-Reihe auf dem Tornado; jeweils einen Balldurchmesser voneinander entfernt. Man kann diese Punkte zur Orientierung benutzen; der äußerste Punkt markiert z. B. die Stelle, ab der ein gerader Schuß nicht mehr ins Tor geht.

Punkte (Points):

1.

Punkte in einem Spiel (Anzahl der erzielten Tore);

2.

Ranglistenpunkte, die den Level eines Spielers in der jeweiligen Rangliste charakterisieren.

Push (schieben, Schub):

1.

Die Stange in Richtung vom Körper weg schieben;

2.

Die Bewegung in horizontaler Richtung vom Spieler weg, durch die der Ball in Bewegung gesetzt wird. Auch ,,up„ wie in Brush-up.

Push (Shot):

Der spiegelbildlich entgegengesetzte Schuß zum Pull Shot; d. h. man beginnt mit der Stange ganz am Anschlag in Zugrichtung, der Ball liegt links vom mittleren Spieler. Dann schiebt man den Ball seitlich und schießt ihn ein.

Push-Kick:

Ein Schuß von der 3er-Reihe, bei dem man dem Ball anfangs auf dem nahe gelegenen (rechten) Spieler in der Nähe der Wand hat (normalerweise nach ,,US-Stil„ seitlich neben dem Spieler, es geht aber auch mit dem Ball eingeklemmt unter dem Spieler). Dann schiebt bzw. passt man ihn in die Mitte, von wo aus man ihn mit dem mittleren Spieler einschießt. Normalerweise mit der ,,Open-Hand„ Technik in einer einzigen schnellen Bewegung ausgeführt, oft als langer bzw. ,,Dead-Bar„ Schuß. Beliebt ist auch ein ,,Fake„, bei dem man die Bewegung antäuscht, den Ball dann aber doch mit dem rechten Spieler als Schrägschuß ins kurze Eck schießt. Reid Abel ( reid@emrg.ubc.ca ) hat ein Buch zum Thema Push-Kick geschrieben, das er im Selbstverlag herausgibt.

Race-Defense:

Jede Verteidigungstechnik, die auf dem Prinzip beruht, daß man auf den Beginn des Schusses wartet, um dann erst die entsprechende Lücke zu schließen — d. h. sobald man sieht, daß der Angreifer schießt, versucht man, schneller an der Lücke zu sein; daher der Begriff ,,Race„ (Rennen).

Rainbow (Shot):

Siehe Heber.

Rampen/Eckrampen:

Die schrägen bzw. nach oben gezogenen Bereiche des Spielfeldes in den Ecken links und rechts von den Toren. Auf manchen Tischen sind diese Ecken gesonderte dreieckige Teile; bei anderen (Dynamo, Striker, Löwen-Soccer) ist das Spielfeld aus einem Stück und lediglich in den Ecken leicht nach oben gekrümmt. Einige Tische, wie der Tornado, haben überhaupt keine Rampen.

Rangliste:

Die verschiedenen Verbände führen Punkteranglisten, die nach den Turnierergebnissen berechnet werden. Die amerikanische USTSA-Rangliste kennt folgende Abstufungen: Rookie (800-1199 Punkte), Semi-Pro (1200-1699), Pro (1700-2299) und Pro-Master (2300 und mehr Punkte). Alle neuen Turnierspieler fangen als Rookie mit 900 Punkten an (außer bei ,,limited„ Disziplinen, wo man ihnen eine Rang von 1200 Punkten zurechnet).

Raumdeckung (Zone Defense):

1.

Eine Verteidigungsstrategie gegen Schüsse von der 2er-Reihe. Dabei decken 3er- und 5er-Reihe einen Teil des Tors ab, Torwart und 2er-Reihe den Rest. Oft decken die vorderen Reihen die lange Ecke, während die Defensivreihen gerade Schüsse und solche in die kurze Ecke abblocken. Dabei verwendet man normalerweise die Spieler 3 und 4 auf der 5er-Reihe und den mittleren Spieler auf der 3er-Reihe, um die lange Ecke zu decken; Torwart und Spieler 1 der 2er-Reihe decken ,,kurz„ (wobei man die Spieler etwas aufeinander zu neigt, um zu verhindern, daß der Ball zwischen ihnen hindurch geht). Die Numerierung der Spieler bezieht sich hier auf die Position vom Rand der Stange aus gezählt, beginnend auf der Seite, wo der Gegner den Ball auf seiner 2er-Reihe hat.

2.

Kann auch eine entsprechende Strategie nur unter Einbeziehung von 3er- und 5er-Reihe bezeichnen.

Razzle-Dazzle:

Ein ,,angeberischer„ Spielstil, dazu gedacht, die Zuschauer mit dem eigenen Können zu beeindrucken. Auch ,,Saturday Night Foosball„ genannt.

Rebound (Shot):

Ein Trickschuß. Man legt den Ball auf der 3er-Reihe neben einen der äußeren Spieler, so als wollte man einen Pull-Kick oder Push-Kick schießen. Der Anfang des Schusses sieht normal aus, aber dann schießt man ihn mit dem äußeren Spieler gegen die Wand neben dem Tor. Der mittlere Spieler schießt dann den zurückprallenden Ball ins Tor.

Recoil (Rückstoß, Rückschlag):

Siehe ,,Pro-Recoil„.

Rene Pierre:

Ein französisches Tischmodell (von Chalon-sur-Saone) mit nicht ausbalancierten Spielern mit Metallgewichten in den Füßen, Teleskopstangen, Linoleumspielfeld, metal-scoop (!!?) Tor, Eiförmigem Gehäuse, Sawhorse-Type Beinen (!!?), und weichen Korkbällen. Es gibt davon auch einen Variante für sechs Spieler ($1699). In Nordamerika ist dieser Tisch in den Gegenden Virginia Beach (Virginia), North Carolina, und Quebec (Canada) beliebt und wird von Brady Distributing Co. of Charlotte, North Carolina at (704) 357 6284, Fax (704) 357-1243 vertrieben. Der Preis für einen neuen Tisch liegt zwischen $699 und $1499. Informationen zu Newsletter, Turnieren und Spielstätten finden sich in FAQ3 unter RP, oder Telefonisch von John Wilkerson (336) 760-3628 und Will Wall (336) 768-1220 oder (336) 768-0670. Preston Carter pdc5y@virginia.edu vertreibt handgefertigte Stangen und Griffe und eventuell auch andere Ersatzteile, insbesondere für ,,Bluetop„ RP’s.

Reset:

Wenn das Zeitlimit für den Ball an einer Stange auf Null zurückgesetzt wird; normalerweise nach einem Rütteln des Tisches durch den Gegner. Das Zeitlimit kann aber auch durch das Nehmen eines Time-outs zurückgesetzt werden.

Rod Lock

Ein Gerät, das die gegnerischen Verteidigungsreihen in einer Position fixiert, während du Schüsse trainierst. Spart Zeit…

Roll Fake:

Ein angetäuschter Schuß aus der Pull Shot Position, bei dem man den Ball ganz leicht in Bewegung setzt, indem man seine linke Seite mit dem Spieler streift (der Ball rollt etwas nach hinten), und ihn dann gerade ins Tor schießt. Damit kann man eine Verteidigung überlisten, die sich von einem einfachen ,,Lift Fake„ (man bewegt nur den Spieler, der Ball bleibt liegen) nicht hereinlegen läßt.

Rollover (Shot):

Siehe Snake Shot.

Roll Shot:

Siehe Open Hand.

Rookie:

Siehe Rangliste.

Rookie Pass:

1.

Ein verbilligtes Startgeld (normalerweise etwa $100) mit dem ein Anfänger (Rookie) sozusagen im Paket die Startberechtigung für fast alle Disziplinen eines Turniers erwerben kann. Oft gibt es für etwas mehr Geld auch einen ,,Amateur Pass„ für Spieler, die bereits Amateur-Status haben. Diese verbilligten Startgelder sollen neue Spieler ermutigen, an den Turnieren teilzunehmen. Allerdings führt diese Praxis auch zu etwas ausufernden Turnieren, z. B. 128 Doppel oder 256 Einzel bei größeren Events.

2.

Ein anfängerhafter Pass von der 5er- zur 3er-Reihe.

rütteln (to jar):

Den Tisch in unerlaubter Weise rütteln, verschieben oder sonstwie bewegen, indem man die Stangen gegen die Bande schlägt. Wenn man dabei subtil vorgeht oder kein Schiedrichter anwesend ist (oder er zwar anwesend, aber unaufmerksam ist), kann man dem Gegner durch diesen unfairen Trick seinen Schuß ziemlich vermasseln.

Schrägschuß (Angle Shot):

1.

Ein Schuß, bei dem der Ball in schräger Linie aufs Tor geschossen wird, von einer ruhenden Position des Balls aus (also kein vorhergehendes Ziehen, Schieben oder Kicken des Balls).

2.

Ein ,,Spray Shot„. Siehe auch Spray, gerader Schuß, Cut-back, anwinkeln, Split.

Serie (Series):

1.

Ein Pass von der 5er- zur 3er-Reihe mit anschließendem Schuß;

2.

Die verschiedenen Optionen, die einem von einer bestimmten Ausgangsposition für Schüsse zur Verfügung stehen (z. B. ,,Back-Pin Series„).

Shot Mark:

Eine kleine Spur, die nach einem Schuß auf dem Spielfeld bleibt (durch Abrieb vom Ball).

Silikon:

Das beste Schmiermittel für die Stangen. Es bildet keine Rückstände und greift auch nicht die Kunststoffteile an (insbesondere die Lager). Silikon in Tropfflaschen ist besser als in Sprühdosen, da letzteres Petroleumdistillate enthalten kann, die auf lange Sicht doch den Kunststoffteilen schaden könnten. Leider haben alle Silikone (Autozubehör), die ich bisher getestet habe, die Eigenschaftg, zu flüssig zu sein — d. h. es tropft wie Wasser und haftet nicht genug an den Stangen. Zumindest hier in Deutschland verwenden die meisten Spieler das Möbelpflegemittel ,,Pronto Classic„ zum Schmieren der Stangen. Welche Bestandteile dieses genau enthält, weiß niemand…

Slice:

Ein Schuß, bei dem durch eine ,,Brush„-Bewegung der Ball aus einer stehenden Position schräg und mit etwas Spin geschossen wird. Gerne benutzt als eine Option ausgehend von der Pull Shot Position.

slide, to:

Unerlaubtes Verschieben des Tisches in horizontaler Richtung, normalerweise indem man die Stangen schiebt oder zieht, obwohl sie schon am Anschlag sind.

Snake (Shot):

Ein Schuß von der 3er-Reihe, bei dem man den Ball in einer vorne eingeklemmten Position hat und die Stange nicht in der Handfläche, sondern mit dem Handgelenk hält. Man bewegt den Ball horizontal und zieht dann die Hand nach oben, so daß der Griff an ihr abrollt. Der Spieler, der den Ball eingeklemmt hatte, vollführt eine Drehung (Überschlag) im Gegenuhrzeigersinn und schießt den Ball. Dies ist ein legaler Schuß und kein unerlaubtes Drehen der Stange, denn der Spieler beschreibt zwischen dem letzten Ballkontakt und dem eigentlichen Schuß gerade etwas weniger als eine 360-Grad-Drehung; auch der ,,Follow-Through„ nach dem Schuß beträgt weniger als 360 Grad, da man den Griff mit den Fingern rechtzeitig wieder festhält. Auch wird während des Schusses die Stange nicht losgelassen. Normalerweise führt man diesen Schuß von der Position genau in der Mitte des Tors aus (mit dem mittleren Spieler); es gibt aber auch Spezialisten, die mit dem Ball an der linken oder rechten Ecke des Tors beginnen. Weitere Namen für diesen Schuß sind u. a. : ,,Monkey„, ,,Wrist Rocket„, ,,Rollover„, ,,Jet„, ,,Sollte verboten werden„ etc. Siehe auch FAQ6 ,,Snake and Pull Shots„.

Soccer-Hai (Foos-Shark):

Jemand, den du besser erst in der Rangliste nachgeschlagen hättest, bevor du Geld auf den Tisch gelegt hast — und dabei sah er betrunken aus…

Speciality Event:

Eine der nicht-standard Turnierdisziplinen wie Four-on-Four, Goalie-War, Roller-Ball oder Forward Shootout. Specialty Events sind normalerweise Open Events.

Spielfeld, Spielbereich (Playfield):

1.

Der gesamte Bereich, in dem sich während des Spiels der Ball bewegt.

2.

Die entsprechende Hardware-Komponente des Tisches, die einzeln ausgetauscht werden kann.

Spike:

Siehe stuff. Auch für geblockte Pässe von der 5er-Reihe, die sogar gefährlich aufs Tor zurückprallen können.

Split (Schere):

Ein schräger Schuß zwischen den beiden zur Verteidigung benutzten Spielern (Torwart und einer der Spieler auf der 2er-Reihe) hindurch.

Spray, Spray (Shot):

Wenn der Ball bei einem Schuß schräg in die Richtung geht, in die er vor dem Schuß bewegt wurde, d. h. bei einem Schuß in Pull-Richtung z. B. schräg nach rechts (vom Angreifer aus gesehen) anstatt gerade aufs Tor. Meistens unerwünscht: man zieht z. B. den Ball und will in die lange Ecke schießen; stattdessen trifft man nur die Wand neben dem Tor, weil der Ball von der Schußposition aus nicht ganz gerade, sondern etwas nach außen läuft.

Stange (Rod):

Das Element des Tisches, an dem die Spieler und die Griffe befestigt sind.

stehend (set):

Stillstehend.

stehende Verteidigung (Set Defense):

Ähnlich zur ,,Race-Defense„: Eine Verteidigungstechnik, bei der der Verteidiger vollkommen stillsteht und auf den Schuß wartet, um erst dann zu versuchen, die vom Angreifer anvisierte Lücke rechtzeitig zu schließen.

Stick Pass:

Ein Pass, bei dem man den Ball gerade (d. h. nicht im Winkel, sondern parallel zur Längsachse des Tisches) und sehr hart passt. Idealerweise bringt man den Ball wie bei einem Push- oder Pull-Kick in Position und passt ihn dann in der selben Bewegung, und das sehr schnell. Die typische Stick-Pass Serie beginnt mit einem schnellen 2-1-2-1 Tic-Tac zwischen den ersten beiden Spielern der 5er-Reihe, gefolgt von einem 2-1 Lane Pass, einem 2-1 Wall Pass, einem 2-Bande-1 Lane Pass oder einem 2 oder 2-1-2 Pass zum mittleren Spieler auf der 3er-Reihe zwischen dem 2. und 3. Spieler des Gegners hindurch. Siehe auch Brush Pass.

Striker:

Der Turniertisch der ATSF. Es gibt den alten Striker Tisch, und es gibt Prototypen eines neuen ,,Electronic Striker by Dynamo„ mit Teleskopstangen, digitaler Punkteanzeige und Toren mit Geschwindigkeitsmesser. Johnny Lotts Tisch. Für Informationen zu Striker Turnieren wende man sich an: Johnny Lott, Dynamo, (817) 284-0114 ext. 112; oder für Informationen zu Hardware und Ersatzteilen gebührenfrei in USA unter (Operator nach Box 112 fragen) (800) 527-6054. Siehe auch ATSF.

Strip:

Die Plastikstreifen an den Rändern des Spielfeldes, die den Ball im Spiel halten und vorteilhafterweise so gestaltet sind, daß bei harten Bandenschüssen der Ball nicht in die Luft fliegt (das passiert nämlich, wenn diese Streifen zu breit oder zu sehr abgeschrägt sind, wie es bei manchen anderen Tischen der Fall ist).

Stubb (Pass):

Siehe abgequetschter Pass.

stuff, to:

Wenn ein Schuß aus der Verteidigung vom Gegner geblockt und in der selben Bewegung in Richtung Tor zurückgeschossen wird; dies passiert normalerweise mit der 3er-Reihe, ist aber auch mit der 5er oder beim ,,Goalie-War„ sogar mit der 2er-Reihe möglich.

Subbuteo:

Ein Tischfußball-Spiel, das nichts mit Kicker bzw. Soccer zu tun hat. Man spielt mit kleinen Spielerfiguren auf einem Spielfeld aus Stoff, das man auf dem Tisch ausbreitet. Die Spielfiguren haben abgerundete Füßen und werden mit dem Finger gegen den Ball geschnippt. Von den Regeln her orientiert sich Subbuteo viel mehr an den echten Fußballregeln. Es gibt eine Menge Fans dieses Spiels in Europa, mit eigenen Turnieren etc. Siehe die entsprechende FAQ (Nr. 7, nicht übersetzt) für mehr Informationen.

Super Doubles:

Eine Turnierdisziplin, bei der die Sieger aller Doppelwettbewerbe im einfachen K.O.-System gegeneinander spielen, und zwar erst die Sieger der niedrigsten Disziplin gegen die der zweitniedrigsten, usw. bis schließlich im Finale das ,,überlebende„ Team gegen die Gewinnder des offenen Doppels spielt.

Table-Football:

Ein in England verwendeter Ausdruck für Tischfußball; allerdings ist dort inzwischen der amerikanische Ausdruck ,,Foosball„ verbreiteter (Dank der TV-Serie ,,Friends„).

Table Talk:

Der Newsletter der USTSA. Siehe Tornado für weitere Informationen.

Table-Top:

Mit diesem Begriff bezeichnet man einen Ball, der das Spielfeld verlassen hat, einen Gegenstand trifft (z. B. einen der Aschenbecher) und dann aufs Spielfeld zurückfällt. Ein solcher Ball zählt als ,,Out of Play„, so als wäre er nicht auf den Tisch zurückgefallen.

telegrafieren (to telegraph):

Wenn man eine beabsichtigte Aktion allzu deutlich dem Gegner offensichtlich macht.

Tension Pin:

Siehe Pin.

Texas-T (Shot):

Ein Schuß von der 2er- oder 3er-Reihe, bei dem man mit dem Ball in vorne eingeklemmter Position beginnt; meistens ziemlich weit am rechten oder linken Rand des Spielfeldes. Der Ball wird dann zum nächsten Spieler bewegt und mit diesem geschossen; der Pass wird ausgeführt, indem man die Vorderseite des Balls auf der Seite ,,chippt„, die der Richtung des gewünschten Passes entgegengesetzt liegt. Der ,,Chip„ funktioniert im wesentlichen wie ein extremer Bandenschuß in die Rückwärtsrichtung; so extrem, daß der Ball nur wenig nach hinten und fast horizontal läuft, so daß man ihn mit dem nächsten Spieler etwas hinter der Stange annehmen und schießen kann. Auch ,,Kentucky Shot„ genannt.

Text File:

Siehe Buch, Newsletter, und FAQ Files für mehr Informationen zu Texten über Soccer.

Tic-Tac (Shot):

Lautmalerisch benannt nach dem Geräusch, das dieser Schuß verursacht. Man passt den Ball schnell und hoffentlich irreführend zwischen zwei Spielern hin und her, so daß der Schuß für die Verteidigung überraschend kommt (vor allem, wenn diese ständig der Bewegung des Balls folgen will). Meistens als Schuß in die lange Ecke oder schräg in die kurze Ecke ausgeführt.

Tie-Rod:

Auf vielen Tischen (insbesondere TS und verwandte) führt unter den Punktezählern eine Metallstange quer durch den Tisch, die von außen mit zwei Schrauben festgezogen wird. Diese Schrauben müssen immer fest angezogen sein, da sonst der Tisch schnell auf Dauer beschädigt werden kann.

Time-Play Table:

Ein Tischmodell der Firma Tornado. Siehe auch Tornado, Tornado-Tische.

timing:

Wenn ein Spieler beim Pass oder Schuß die Bewegungen der ,,Moving Defense„ vorhersieht (weil sie sich z. B. in einem gleichmäßigen Rhythmus bewegt) und auf den richtigen Moment wartet, um in die dann offene Lücke zu schießen.

Tisch (Table):

Ein Soccer/Kicker/Tischfußball-Tisch.

Tischaufsteller (Table-Operator):

Jemand, der die Aufstellung von ihm gehörenden Soccertischen für kommerzielle Zwecke organisiert. Die meisten Aufsteller, die ausschließlich auf Soccertische ausgerichtet sind, sind gleichzeitig Promoter, und scheinen ihre Tische in einem besseren Zustand zu halten als allgemeine Automatenaufsteller, die gleichzeitig mit Münzspielautomaten, Billard etc. arbeiten.

Tischfußball:

Das deutsche „Hauptwort“ für Foosball, Kickern, Tischkicker.

Toe (Shot):

Ein Schuß aus eingeklemmter Position (Pin Shot); so benannt, weil man zum Einklemmen den Fuß (Toe) des Spielers benutzt. Siehe auch Front Pin (Shot), Back Pin (Shot).

Toreinfassung (Goal Liner):

Das Teil in Form eines umgedrehten ,,U„, das an manchen Tischen den Torausschnitt einfaßt.

Tornado:

Der Name des von der USTSA verwendeten Turniertisches und dessen Herstellerfirma. Vor einiger Zeit wurde Tornado von der Firma Valley (,,Valley Recreation Products; Bay City, Michigan„) aufgekauft. Die USTSA gehört Tornado, deshalb überrascht es wohl kaum, daß sie auf ihren Turnieren diesen Tisch verwenden. Für Informationen zum Tisch, dem Tornado-Newsletter ,,Table Talk„, Turnieren etc. wende man sich an: Tornado Table Soccer, Inc.; 4949 Rendon Rd; Fort Worth, TX 76140; tel. (817) 483-6646. Außerdem gibt es eine Tornado Hotline unter (817) 561-0511.

Tornado-Tische:

Die Firma Tornado stellt zur Zeit folgende Tischmodelle her:

Tornado 2000

(Coin-Operated Table, CO2000): ca. $1500 — Der professionelle Tornado-Tisch mit Münzeinwurf.

Cyclone

(Time-Play 2000, TP2000): $850 — Der Tornado Tisch ohne Münzeinwurf. Der Name ,,Time-Play„ kommt daher, daß dieser Tisch bei kommerziellem Einsatz auf Stundenbasis vermietet wird. Der Cyclone ist das Topmodell der Münzeinwurf-losen Tornado-Tische und im Spielverhalten am ähnlichsten zum teureren Tornado 2000; daher ein vergleichsweise preiswerter Trainingstisch für zu Hause. Der Tisch ist bis auf den fehlenden Münzeinwurf fast identisch zum Turniertisch, lediglich das Gesamtgewicht beträgt nur 132 statt 180kg. Einige Leute bringen dann zusätzliche Gewichte an der Tischunterseite an (aber 132kg ist schon ziemlich schwer!). Dieser Tisch wird im allgemeinen in RSTS als Heimmodell empfohlen.

Storm

(Home-Model 2000, HM2000): $680 Das mittlere ,,Heimmodell„ des Tornado-Tisches. Im Vergleich zu dem besseren Cyclone (Time Play) hat dieser Tisch keine verstellbaren Füße, keine Ballrückgabe, und die Stangen haben einen etwas kleineren Durchmesser.

Twister:

$550 — Ein preiswerter Tisch, den man für den Heimgebrauch verwenden kann; die meisten Turnierspieler würden ihn allerdings meiden (weil er ein anderes Spielverhalten hat als die Turniertische: andere Griffe, leichtere Stangen, keine ausbalancierten Spieler etc.).

Whirlwind

$450 — Das neue low-end-Modell. Niedrigeres Gehäuse (für Kinder), massive Stangen, etc.

Die angegebenen Preise könnten zum jetzigen Zeitpunkt veraltet sein.

Torwart (Goalie):

Der mittlere bzw. einzige Spieler auf der Torwartreihe.

Torwartreihe (Goalie Rod):

Die am nächsten zum Tor gelegene Stange des Verteidigungsspielers. Auf dem Tornado-Tisch mit drei Spielern besetzt; auf den meisten anderen Tischen mit einem.

toter Ball

Ein Ball, der von keinem der Spieler erreicht werden kann. Siehe auch Grauzone.

Tour:

Eine der professionellen Turnierserien. In den USA gibt es eine von der USTSA veranstaltete auf Tornado und eine von der ATSF auf Dynamo (s. USTSA, ATSF). Hier in Deutschland gibt es die P4P-Tour und die Challenger Turnierserie von DTFB.

TP2000:

Ein Tischmodell der Firma Tornado; inzwischen umgetauft in ,,Cyclone„. Siehe auch Tornado, Tornado-Tische.

Training:

Für Trainingszubehör siehe Dead Ball, Goalie Flex, Rod Lock und Puffer.

turniererfahren (tournament-hardened):

Jemand, der schon oft genug an professionellen Turnieren teilgenommen hat, um z. B. keine Bälle unnötig zu verlieren, normalerweise seinen besten Schuß zu schießen, eine gute Moving Defense zu haben, Spielstrategie und -Psychologie zu kennen, Timouts gezielt einzusetzen, die Regeln gut zu können, etc.

Turnierplan (Tree):

Ein für Turniere benutztes Diagramm, aus dem ersichtlich ist, wer gegen wen spielt.

TS:

Der ,,Tournament Soccer„-Tisch; dieser Tisch wurde vor dem Tornado auf der US-Tour benutzt. Auch bekannt als ,,Browntop„ oder ,,Million $„-Tisch.

Urethan:

Das Material, aus dem die Tornado-Bälle sind. Im Gegensatz zu den älteren Bällen verschleißen diese so gut wie überhaupt nicht; sie werden höchstens im Laufe der Zeit etwas glatter…steck sie einfach in eine Socke und pack sie in den Wäschetrockner, davon werden sie wieder griffig.

USTSA:

United States Table Soccer Association. Die USTSA veranstaltet Turniere ausschließlich auf Tischen von Tornado (Fort Worth, TX). Sie gibt den Newsletter ,,Table Talk„ heraus.

Verliererrunde (Loser’s Bracket):

Bei einem Turnier, das im sogenannten ,,Doppel-KO-System„ gespielt wird, nennt man so den Teil des Turnierplans, in dem alle die Teams gegeneinander spielen, die bereits ein Match verloren haben. In der Verliererrunde wird dann nach dem einfachen KO-System gespielt; der Gewinner der Verliererrunde kommt ins Finale gegen den Gewinner der Gewinnerrunde. Siehe auch Doppel-KO-System, Gewinnerrunde.

Verteidigungsbereich (Defensive Area):

Der Bereich des Spielfeldes von der 2er-Reihe bis zur Rückwand. Manche Tische haben in den Ecken links und rechts vom Tor leicht aufwärts geneigte ,,Rampen„, um ein Liegenbleiben des Balls in diesen Bereichen zu verhindern.

Verteidigungsreihen (Defensive Bars/Rods):

Die Torwartreihe und die 2er-Reihe.

vertikal:

In Längsrichtung des Tisches.

VIFA:

Valley International Foosball Association. Ein mehr oder weniger selbständiger Zweig der Firma Valley/Tornado, analog zur VNEA, dem 70000 Mitglieder zählenden Pool Billard Liga-Verbund des gleichen Herstellers. Valley versucht, ein entsprechendes landesweites (USA natürlich) Ligasystem für Tischfußball aufzubauen. Die Adresse: VIFA, PO Box 656; 333 Morton St; Bay City, MI 48707. Der Vorstandsvorsitzende: R. Gregg Elliot, Executive Director, (517) 893-180 0. Siehe auch ihre Webseite.

Vola:

Ein in Europa (insbesondere Italien) gebräuchlicher Ausdruck für eine Spielvariante, bei der man den Ball nicht stoppen, einklemmen oder zwischen den Spielern einer Stange hin- und herspielen darf. Es ist nur eine Ballberührung pro Stange erlaubt; danach muß der Ball sofort weitergespielt werden. Diese Regeln resultieren in

1.

Langsameren Pässen von der 5er- zur 3er-Reihe mit anschließendem Direktschuß (meistens ein Schrägschuß);

2.

Wiederholtem Hin- und Herpassen zwischen 2er-Reihe und Torwart bzw. zwischen 2er-Reihe und hinterer Bande;

3.

Zahlreichen Varianten von ,,Rückpass von der 3er- zur 5er-Reihe mit anschließendem Schuß von der 5er-Reihe„.

Das Gegenteil von ,,Vola„ ist ,,Primo„ (siehe dort). Vor einem Spiel einigen sich die Spieler darauf, ob ,,Vola„ oder ,,Primo„ gespielt wird.

vordere Reihe (Front Line):

Die 3er-Reihe

Walking Pin (Shot):

Ein Schuß aus der (meist vorne) eingeklemmten Position, bei dem der Ball vor dem Schuß mit zahlreichen kleinen Bewegungen seitlich verschoben wird. Siehe auch Pin (Shot).

Wall Pass:

Ein Pass entlang der Bande. Wenn der Pass richtig ausgeführt wird, muß der Gegner mit seiner Reihe bis zum Anschlag zur Wand, um den Pass zu blocken, denn durch den Gummipuffer paßt der Ball schon bei einer kleinen Entfernung von der Anschlagposition zwischen Bande und Spieler hindurch. Am häufigsten benutzt man Wall-Pässe beim Spiel von der 5er- oder 2er-Reihe zur 3er-Reihe. Siehe auch 5er-Reihen Pass, Brush Pass.

wechseln (to switch(-up):

1.

Wenn Angriffs- und Verteidigungsspieler ihre Plätze tauschen. Das ist (je nach Regeln) nur zwischen den Bällen oder auch während eines Time-Outs erlaubt. (Wechseln während eines Time-Outs ist nach den Tornado-Regeln schon länger erlaubt, nach den DSAB-Regeln erst seit Anfang 1999.)

2.

Wenn der Verteidiger den zum Blocken benutzen Spieler auf der 2er-Reihe wechselt. Oft benutzt bei einer Moving Defense, um den Angreifer durcheinander zu bringen — wenn man allerdings zu oft wechselt, kann der Angreifer ,,den Wechsel Timen„ und im Augenblick des Wechsels ins Tor schießen.

World’s:

Die USTSA Weltmeisterschaft, die jedes Jahr in Dallas, Texas stattfindet.

Worm:

Eine schlechte/langsame Ausführung des Snake/Rollover Schusses. Siehe Snake Shot.

Wrap:

Siehe Griff.

Wrist Rocket:

Siehe Snake Shot.

Z-Shot:

Ein Schuß über zwei Banden von der 2er-Reihe aus (obwohl man auch schon von 3er-Reihen-Z-Shots gehört hat).